Begleitetes Malen

  • Ein Kind, auch wenn es nicht sprechen kann, drückt beim Malen seine Seele aus. Es kann dadurch eine Verbindung zu sich selbst, zu den Erwachsenen, zur Welt, vielleicht auch zu Gott herstellen.

    S. Bach

Im begleitenden Malen kann man den natürlichen, gestalterischen Drang des Kindes nutzen. Hier können belastende Lebensereignisse und die Anforderungen des Alltags kreativ auf symbolischer Ebene verarbeitet werden. Das Können, und nicht die Konfliktverarbeitung oder der Mangel, wird ins Zentrum gestellt.

Das Zulassen des eigenen Ausdrucksvermögens, der natürlichen Neugierde, können das Selbstvertrauen, den Selbstwert stärken und das Kind kann lernen sich wieder emphatisch zu sich selbst zu verhalten.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht, den Kindern die Möglickeit zu geben, sich nonverbal mit sich auseinanderzusetzen. Auszudrücken, wofür die Worte stehen. Zu verarbeiten, was bedrückt und verwirrt. Die eigenen Ressourcen zu erspüren, an den wunden Punkt zu gelangen, Auswege zu erkennen und die eigenen Möglichkeiten zu erweitern. Emphatie mit sich selbst zu entwickeln. Freude am: So-sein, am Da-sein zu spüren und zu leben.